"Die Vier EvangCellisten"

Cello-Kunst pur in der Selber Stadtkirche

Hanno Riehmann ist der einzige der „Vier EvangCellisten“, der wirklich seinem Namenspatron zu Füßen sitzt: Bei ihrem Konzert in St. Andreas leuchtet schräg über ihm, oben rechts, Johannes als Jünger und (höchstwahrscheinlich) Evangelist aus dem Glasfenster in den Altarraum. Hanno sitzt als zweiter von links im Cello-Quartett zwischen Markus, Mathias und Lukas. Sie sind jung - der älteste ist 35 - und locker. Jedenfalls was die Namensgebung ihres Ensembles, Ansagen und Programm angeht. Sie kommen aus Weimar, Meiningen, Brandenburg, und, ganz rechts, Markus Jung aus Hof.

Unter den zahlreichen Zuhörern sind etliche, die das Musikfestival „Hofer Cellotage“ besucht haben. Es ist ein Baustein der Nachwuchs-Förderung, der sich die vier verschrieben haben. Und die Konzerte, die ebenfalls zu ihren außerdienstlichen Unternehmungen gehören, müssen sie auf den Sommer beschränken, wenn ihre Orchester oder Theater Urlaub machen.

Mit dem Ergreifen ihrer Bögen verfliegt die Lockerheit, da richten sich ihre Antennen nach innen und auf die Kollegen. Da könnte man meinen, es sei ein und derselbe Spieler, der alle Instrumente bedient - die Belohnung dafür, dass sie großenteils dieselben Hochschullehrer hatten und nun schon acht Jahre dies Quartett betreiben. Jedenfalls ziehen sie als erstes den Zuhörer in einen Rausch von synchron gestalteter Musikalität, in den lebendigen Fluss von Anziehen oder Verebben, von Rollenwechsel im Führen oder Begleiten.

Ein „Gebet“ von Udo Hartlmaier, einem zeitgenössischen Komponisten, der original für vier Celli (und für die EvangCellisten) schreibt, hat eine enorme, fast orchestrale Klangfülle; das berühmte Singen des Cellos vervierfacht sich, denn jeder von ihnen kann es, und von jedem wird es auch abgerufen. Die innig weiche Spielweise kontrastieren sie beim nächsten Werk, ihrer Opernliebe frönend, mit der reißend punktierten Habanera aus „Carmen“. Mit dem folgenden und weiteren Arien-Arrangements - aus Carmen, Liebestrank, Tannhäuser, Gianni Schicci, Tosca, Turandot - bewegen sich die Vier im optimalen Rahmen - das Cello wird ja gern mit Vokabeln aus dem sängerischen Bereich bedacht. Und als „Orchester“-Begleitung spielen sie genial große Fülle vor, nicht nur durch ihr eigenes beträchtliches Klangvolumen, sondern auch indem sie mit ausführlichen Tremoli und Springbögen ihre eigenen Töne scheinbar verdoppeln.

Wenn sie sich dem Traditional zuwenden, dann wuchern sie natürlich mit ihrem Pfund des seidigen Klanges, ohne sich sentimental hineinzusteigern, und sie stellen ihn in den Dienst von kunstvollen Arrangements: „Scarborough Fair“ etwa jagen sie, alle ständig heftig arbeitend, durch allerlei Tonarten und (Flageolett)-Lagen. „Genug der traurigen Musik“, sagt danach Moderator Markus Lang, und von da an regiert zu ihrem sichtlichen Vergnügen der Rhythmus, meist südamerikanisch, so wie die „Südamerikanische Suite“, wieder von Hartlmaier.

Nach einem hinreißenden Tango als Zugabe lassen sie das Publikum in der geballten, aber disziplinierten Genuss-Version des Abendliedes schlechthin schwelgen: Alle vier wechseln mit jedem Ton immer akkurat gleichzeitig die Akkorde bei Humperdincks „Abends will ich schlafen gehen“. - für Selb, Der Kirchenbote Nr. 6, Oktober / November 2016

 

 

Vierte Cellotage mit Workshops und Konzerten

Hof. Der Cellist Markus Jung und die Hofer Symphoniker laden vom 28. bis zum 31. Oktober zu den vierten Hofer Cellotagen ins Haus der Musik in Hof, Karolinenstraße, ein. Wieder dabei: Die Vier EvangCellisten, deren Mitglieder erneut Kurse für Cello und Kammermusik anbieten und sich in einem kurzen Konzert präsentieren. Daneben gibt es einen Cello-Orchester-Workshop unter der Leitung von Organisator Markus Jung - dieses Mal als Workshop am Sonntag, außerdem gibt es Schnupperkurse. Eröffnet werden die Cellotage am 28. Oktober um 18 Uhr mit einem Duokonzert des Cellisten Florian Bischof und der Pianistin Karina Habuchiya; das Nürnberger Duo spielt Werke der Romantik und Spätromantik. Die Arbeitsphase endet am 30. Oktober um 19 Uhr mit einem konzertanten Workshop-Abschluss, bei dem das Cello-Orchester seine Ergebnisse präsentiert. Dazu werden weitere Künstler den Abend mit Beiträgen rund um das Violoncello beschließen. Regelmäßige Gäste der Cellotage sind seit Jahren der Solocellist Vasile Zaharia sowie Alexey Shestiperov aus den Reihen der Hofer Symphoniker. Außerdem sind unter den Gästen der international gefragte Akkordeonist Harald Oeler, Leiter der Akkordeonklasse der Musikschule der Hofer Symphoniker, sowie das Schülerensemble Bows'n'Beats, das inzwischen auf acht Spieler - sechs Cellisten und zwei Perkussionisten - angewachsen ist und viele kleinere Stücke aus den Bereichen Klassik, Filmmusik und Pop im Repertoire hat. Am 31. Oktober klingen die Cellotage ab 19 Uhr locker mit "TwoSingForYou" aus: Jonas Lang und Nico Nesyba sorgen für feierliche bis chillige Atmosphäre mit ihrer ungewöhnlichen Kombination von Gitarre und Cello. - für Hof, Frankenpost, 17.09.2016

 

„Die Vier EvangCellisten“ mit neuer CD auf „Notturno-Tour“

Am 07. September beendete das Quartett „Die Vier EvangCellisten“ (www.evangcellisten.de) seine 21 Konzerte umfassende Sommertournee, die es im Juli begonnen hatte und zu der auch das Releasekonzert zur jüngsten CD „Notturno“ am 12. August in der Zachäuskirche Hannover gehörte. Mehr als 100 Konzerte gab das Ensemble seit der Gründung im Oktober 2008, „Notturno“ ist seine vierte CDVeröffentlichung. Zum Quartett mit den Vornamen der vier Evangelisten gehören die zwei ehemaligen Belvederer Mathias Beyer (Abitur 2003) und Lukas Dihle (Belvedere bis 2005) sowie Markus Jung und Hanno Riehmann. Mathias Beyer ist stellvertretender Solocellist bei der Neubrandenburger Philharmonie, Lukas Dihle Cellist der Staatskapelle Weimar, Markus Jung ist Cellist bei den Hofer Symphonikern und Hanno Riehmann Vorspieler in der Hofkapelle Meiningen. Die Geigerin und Musikalienhändlerin Isabella Hildenbrandt, Schwester von Markus Jung, lernte am Musikgymnasium bis 1995 und vertreibt über ihr Portal www.freudeanmusik.de u. a. die CDs der Vier EvangCellisten. Zur CD „Notturno“ ist dort zu lesen: „Mit [...] Notturno [...] widmen sich [die Vier EvangCellisten] ausschließlich Stücken und Liedern des Abends. [...] Und so finden sich Werke der Romantik, wie die Wiegenlieder von Julius Klengel und Wilhelm Fitzenhagen (Ersteinspielung) oder Frédéric Chopins Nocturne cis-Moll - in einem Arrangement von Lukas Dihle - ebenso auf der CD, wie auch zeitgenössische Klassik. Dazu gehören Udo Hartlmaiers ,Gebet (Abendlied)‘ und Wolf-Günter Leidels ,Weimars Abendlied - Vespergebet über eine Melodia Vulpii‘ (ebenfalls Ersteinspielungen), welche beide für das Quartett umgeschrieben bzw. komponiert wurden. [...] Dazu kommen abendliche Arien aus der Opernliteratur [...]. Neben den auch auf cellopera (2011) enthaltenen Bearbeitungen Ulrike Seiferts [, einer Belvederer Absolventin
von 1994,] [...] findet sich mit dem ,Lied an den Mond‘ [...] aus Antonín Dvořáks ,Rusalka‘ eine weitere Arie auf Notturno [...]. Und mit dem ,Lied an den Abendstern‘ aus Richard Wagners Oper ,Tannhäuser und der
Sängerkrieg auf Wartburg‘ wurde nochmals ein EvangCellist - diesmal Hanno Riehmann - zum (Opern-) Arrangeur.“ Die meisten Aufnahmen des Quartetts entstanden im Studio von Tonmeister Thomas Liebmann, Belvederer Absolvent von 1992 und Inhaber der Firma „T&B digital“ (www.tb-digital.de). - für Weimar (Musikgymnasium Schloss Belvedere), Belvederer Nachrichten, Juli / August 2016 (08.09.2016)

Feiern, schlemmen, fliegen

(...)

Stimmungsvoller Auftakt zu den Nachtkonzerten

Hallerstein - Der Startschuss ist gefallen: Die Tradition der Hallersteiner Nachtkonzerte geht auch heuer weiter. Mit dem Konzert der Vier EvangCellisten erlebte die Konzertreihe am Samstagabend einen äußerst erfolgreichen Auftakt. In der stimmungsvoll mit Kerzen beleuchteten evangelischen Kirche begeisterte das Violoncello-Quartett 70 Zuhörer. Zu erleben gab es hauptsächlich Stücke aus dem aktuellen Album mit dem klangvollen Namen "Notturno". Titel wie "Lied an den Mond" aus Rusalka, "Nessun dorma" aus Turandot oder "Bella Notte" aus Susi und Strolch stehen da auf der Liste. Doch auch das "Lied an den Abendstern" aus Wagners Tannhäuser passte ganz hervorragend zur "Bella Notte" in der Kirche. Ein Programm brauchten die Vier Musiker nicht auslegen. Das Moderieren übernahmen sie einfach gekonnt selbst. (...) - Florian Miedl für Schwarzenbach an der Saale (Ortsteil Hallerstein), Frankenpost, 05.09.2016

(...)*

 

* Ausschnitt einer reich bebilderten Artikelsammlung

Meditative Ode an Abend und Nacht

Die Vier EvangCellisten geben in der Bartholomäikirche ein überzeugendes Kammerkonzert

 

Altenburg. Eigentlich kann die Veranstaltungsplanung in einer Stadt von der Größe Altenburgs kaum unglücklicher laufen, wenn an einem Abend gleich zwei hochkarätige Konzerte nahezu zeitgleich im Residenzschloss und in der St. Bartholmäikirche zu erleben sind und in der Orangerie im benachbarten Meuselwitz gar ein Drittes stattfindet. Das Positive war am Freitag, dass alle drei Konzerte - sei es das zum MDR-Musiksommer, zum Altenburger Musikfestival oder das Konzert der Evangelischen Kirchgemeinde - bestens besucht oder gar ausverkauft waren. Nun mag noch jemand unken, Altenburg habe kein gutes und aufgeschlossenes Konzertpublikum. Während sich in Meuselwitz hervorragende Schüler der Musikschule Altenburger Land an Akkordeon, Violine und Klavier ein Stelldichein gaben, brillierten in der St. Bartholomäikirche „Die Vier EvangCellisten“ aus Weimar. Dieses 2008 begründete Ensemble ist in Altenburg nicht so gänzlich unbekannt, da es bereits vor einiger Zeit hier gastierte und einer der Cellisten, Markus Jung, im Unterricht bei Helga Kaufmann seine ersten Schritte im Cellospiel an der Altenburger Musikschule zurücklegte.

Dass sich mehrere Cellisten zu einer Kammermusikvereinigung zusammen finden, macht durchaus Sinn, obwohl die originale Literatur für diese Besetzung eher rar ist. Das Violoncello besitzt die hervorragende Klangeigenschaft, sowohl die höchsten wie auch die tiefen Töne hervorzubringen und somit fast die gesamte musikalische Bandbreite der Emotionen abzudecken. Und sehr emotional begannen die vier Musiker Mathias Beyer, Lukas Dihle, Markus Jung und Hanno Riehmann ihr Konzert mit einem Gebet von Udo Hartlmaier. Im Prinzip trug der gesamte zweiteilige Konzertabend eine meditative Prägung, denn er stand unter dem Motto der jüngsten CD der vier EvangCellisten: „Notturno“. Es ging also um Stücke zum Abend oder zur Nacht. Diesem vielversprechenden Thema haben sich über die Jahrhunderte hinweg mehr oder weniger alle Komponisten in ihrem Schaffen gewidmet. Insofern mangelt es da absolut nicht an Repertoire, das nur entsprechend für vier Celli arrangiert werden muss. Und da gibt es durchaus ein lukratives Angebot, denn in vielen der dargebotenen Stücke spürte man die Handschrift von Fredo Jung, der stets entzückende Bearbeitungen auf den Markt bringt und somit die vier EvangCellisten bestens ausstattete.

Doch nicht nur die gelungene Programmauswahl des Konzertes, die vom schlichten Volkslied über die Oper bis zum Tango oder zur Ragtime Music reichte, machte den besonderen Reiz der Veranstaltung aus. Es war natürlich das perfekte Musizieren dieser vier Cellisten, die bestens aufeinander abgestimmt waren, die engagiert und vollblütig in die Saiten ihrer Instrumente griffen, die sich gegenseitig die Soli zuspielten und die natürlich geschickt die akustischen Bedingungen der Bartholmäikirche nutzten, ausloteten und in ihr Spiel einbezogen. Da konnten sie ohne Probleme ein hauchdünnes Piano anstimmen oder mit Feuer über die Saiten streichen. Das klangliche Ergebnis war stets faszinierend, sei es bei Antonin Dvoraks „Lied an den Mond“, Tannhäusers „Lied an den Abendstern“ oder bei Puccinis Bestseller „Nessun dorma“ aus Turandot. Trotzdem schläferten die vier Musiker ihr Publikum bei solch einer Vielzahl von getragener Musik nicht ein, denn nach der Konzertpause ging dann die Post so richtig ab mit einer Südamerikanischen Suite von Udo Hartlmaier oder dem Titel „Bella Notte“ aus dem Walt-Disney-Film „Susi und Strolch“. Bei einem derartig stimmungsvollen Konzert blieb selbstverständlich langer Beifall am Schluss nicht aus, den die vier Musiker mit zwei Zugaben belohnten, einem Tango von Hartlmaier und den bekannten Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, auf den man im Konzert vergeblich und schon fast etwas enttäuscht gewartet hatte. Aber nun war alles in bester Ordnung. - Felix Friedrich für Altenburg, Osterländer Volkszeitung (OVZ) (Teil der Leipziger Volkszeitung (LVZ)), 24.08.2016

 

 

 

Spes Viva: Konzert und Gespräche in Bad Essen

Im Rahmen des Konzerts mit dem Violoncelloquartett „Die vier EvangCellisten“ am Sonntag, 21. August, um 17 Uhr in der Kirche St. Nikolai in Bad Essen finden auch kurze Gespräche statt, die Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Begründer von Spes Viva, mit Angehörigen und Mitarbeitern über Spes Viva führt. Das Benefizkonzert wird zugunsten von Spes Viva aufgeführt. Damit soll geholfen werden, die Situation von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Krankenhäusern und in ambulanter Vernetzung zu verbessern und Bedingungen für ein würdevolles Sterben ohne Schmerzen zu schaffen.

Oper und Folklore
Die Musiker werden unter anderem Werke ihres diesjährigen Tourenprogramms vortragen. Es verbindet klassische Stücke aus Oper und Folklore mit Darbietungen ihrer neuen CD „Notturno“. (...) - Online-News Radio Hunteburg (HUBU.FM), 22.08.2016

Aus Oper und Dschungel

"Vier EvangCellisten" verabschieden sich nach Workshops mit Konzert

Bildunterschrift: Als Quartett mit fünf Musikern spielten die "Vier EvangCellisten" Lukas Dihle (von links), Hanno Riehmann, Ersatzmann Florian Bischof, Mathias Beyer und Markus Jung zum Abschluss von zwei Cello-Workshops in der St.-Johanniskirche in Hitzacker.

Hitzacker. Eine spannungsvolle Ruhe war am Sonnabend gegen 18 Uhr in der St.-Johanniskirche in Hitzacker zu spüren. Dort warteten rund 100 Cello-Begeisterte und Musikinteressierte jeder Altersgruppe auf die "Vier EvangCellisten", die nach Workshops für die Cello-Klasse und das Cello-Ensemble von Musikschullehrerin Ilka Wagener ihr Abschlusskonzert gaben. Hinter dem Ensemblenamen verbergen sich Markus Jung, Hanno Riehmann, Lukas Dihle und Mathias Beyer. Verbergen mussten sich die vier Cellisten aber natürlich überhaupt nicht, weil sie musikalisch glänzten. Die Profimusiker zeigten auch, dass sich Cello-Musik nicht unbedingt auf klassische Melodien beschränkt. Ganz nach dem Geschmack der jüngeren Zuhörer war da die Cello-Version eines Liedes aus dem "Dschungelbuch". Charmant führte Cellist Markus Jung durch den Abend. Er verstand es, seine Zuhörer zwischen den einzelnen Musikstücken mit Anekdoten und Geschichten zu fesseln. Dank der überwiegend berühmten Abendlieder aus Opern musste man kein Musikexperte sein, um das ein oder andere Stück zu erkennen und im oft langsamen Takt der Melodien mitzuwippen. "Wir gehen auf eine musikalische Weltreise", hatte Markus Jung angekündigt. Und das war tatsächlich so: ein bunter Mix aus Opern und bekannten Melodien aus aller Welt. Ob Stücke von Udo Hartlmaier, Jazzgröße Benny Goodman oder die bekannte Melodie Bella Notte aus dem Disney-Kinderfilm "Susi und Strolch" - es war für jeden etwas dabei. Auch wenn die Stücke meist ruhig und langsam waren, lauschten viele Zuhörer gespannt dem, was die "Vier EvangCellisten" auf ihren Instrumenten vollbrachten. Doch nicht nur das Publikum war sehr angetan von dem melodischen Abend: Auch Cellist Lukas Dihle, der von seinem achten bis zu seinem 13. Lebensjahr in Gartow lebte und in der Musikschule Lüchow-Dannenberg bei Ilka Wagener Cello-Unterricht bekommen hatte, freute sich: "Es ist natürlich etwas ganz Besonderes, vor der ehemaligen Lehrerin zu spielen. Und natürlich auch sehr aufregend." Nicht nur die vier Musiker, sondern auch "Ersatzmann" Florian Bischof, ebenfalls ein ehemaliger Schüler von Ilka Wagener, kam zum musikalischen Einsatz. Zu fünft heizte das Ensemble dem Publikum mit einem Klassiker aus dem Dschungelbuch regelrecht ein: "Probier's mal mit Gemütlichkeit". - Sabrina Hintze für Hitzacker, Elbe-Jeetzel-Zeitung (EJZ), 16.08.2016

 

Celloquartett "Die Vier EvangCellisten" begeistert in der St.-Bartholomäi-Kirche

Markus Jung startete seine inzwischen längst sehr erfolgreiche Musikerlaufbahn einst in der Skatstadt

 

Altenburg.Am kommenden Freitag, 19. August, um 20 Uhr findet in der St. Bartholomäikirche ein Konzert mit dem Celloquartett "Die Vier EvangCellisten" statt. Der in Altenburg aufgewachsene Markus Jung und seine Mitstreiter haben den Abend unter das Thema "Notturno" gestellt, das gleichermaßen der Titel einer gerade erscheinenden CD ist. Es erklingen ausgewählte Werke zwischen Abend und Nacht - aus der Romantik, verschiedenen Opern, zeitgenössischer Musik oder dem Film. Sie entführen den Zuhörer in die magische Welt der Dämmerung. (...) "Die Vier EvangCellisten" sind in ihrer Literaturauswahl äußerst vielseitig. Neben Originalkompositionen für Celloquartett beinhalten ihre Programme auch zahlreiche Bearbeitungen. Und so erstreckt sich ihre musikalische Bandbreite über verschiedenste Stile und Epochen, enthält klassische Stücke (z.B. Serenaden und Concerti), neue Musik, verschiedene Tänze und Volksweisen, Weltmusik aber auch Ragtimes und Jazz. Die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobten Tourneen führen das Ensemble seit Jahren durch ganz Deutschland. Dank ihrer abwechslungsreichen Konzertprogramme erfreuen sich Die Vier EvangCellisten einer großen Beliebtheit bei Jung und Alt, können aber aufgrund ihres stets wachsenden Repertoires auch Themenkonzerte anbieten. Einen besonderen Schwerpunkt in ihrem musikalischen Schaffen sehen "Die Vier EvangCellisten" in der Interpretation von Opernliteratur. Im November 2011 erschien ihre erste CD "cellopera" - eine Sammlung von für vier Celli arrangierten Opernauszügen - mit Werken von Bizet, Mozart, Puccini, Beethoven, Mascagni, Delibes, Humperdinck, Offenbach, Nicolai und Saint-Saëns. Drei ausgesuchte Arrangeure - Fredo Jung, Ulrike Seifert und Felix Leibbrand - bearbeiteten 19 von der Presse  hochgelobte Titel berühmter und unbekannterer Opern. Zahlreiche digitale Veröffentlichungen für Downloads auf den international üblichen Plattformen folgten. "Die Vier EvangCellisten" sind neben Markus Jung: Lukas Dihle, Mathias Beyer und Hanno Riehmann. - Ralf Miehle für Altenburg, OsterlandSonntag, 14.08.2016

 

 

"Notturno" am Abend

Vier EvangCellisten kommen am morgigen Sonnabend nach Hitzacker

Bildunterschrift: Die Vier EvangCellisten stellen am Sonnabend in der Hitzackeraner St.-Johannis-Kirche ihr neues Album vor. Vorher bieten sie für Celloschüler der Musikschule einen Workshop an.

Hitzacker. Ihr neues Album "Notturno" stellen die Vier EvangCellisten am morgigen Sonnabend ab 18 Uhr in der Hitzackeraner St.-Johannis-Kirche vor. Werke der Romantik, aus der Opern- und Weltliteratur werden zu hören sein, unter anderem das berühmte "Nessun Dorma" aus Puccinis "Turandot". Die Werke, deren Herkunft und Genres so vielseitig sind wie das Repertoire des Quartetts, laden zu einer entspannenden, von Emotionen getragenen Konzertstunde voller Cellomusik ein. Die Vier EvangCellisten sind ein Violoncelloquartett, das sich im Oktober 2008 aus Studenten der Musikhochschule FRANZ LISZT in Weimar gegründet hat. Dazu gehört neben Mathias Beyer (Neubrandenburger Philharmonie), Markus Jung (Hofer Symphoniker), Hanno Riehmann (Hofkapelle Meiningen) auch der zum Teil in Gartow aufgewachsene Lukas Dihle (Staatskapelle Weimar), der an der hiesigen Musikschule bei Ilka Wagener seinen ersten Cellounterricht erhielt. Bevor die vier Proficellisten ab 18 Uhr ihr eigenes Können unter Beweis stellen, geben sie nachmittags einen für die Cellisten der Musikschule von der Firma Voelkel finanzierten Workshop. - für Hitzacker, Elbe-Jeetzel-Zeitung (EJZ), 12.08.2016

 

EvangCellisten musizieren in Altenburg

Ausgewählte Werke zwischen Abend und Nacht

 

Altenburg. Die Vier EvangCellisten geben am Freitag, dem 19. August, um 20 Uhr ein Konzert in der St. Bartholomäikirche in Altenburg. Der gebürtige Altenburger Markus Jung und seine Mitstreiter haben den Abend unter das Thema "Notturno" gestellt, welches auch der Titel der gerade erschienenen CD ist: Es erklingen ausgewählte Werke zwischen Abend und Nacht - aus der Romantik, verschiedenen Opern, zeitgenössischer Musik oder dem Film - und entführen den Zuhörer in die magische Welt der Dämmerung.

Die Vier EvangCellisten - das ist ein Violoncelloquartett, das sich im Oktober 2008 gründete. Alle vier Mitglieder waren Studenten an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Der Name des Quartetts entstand aufgrund der Tatsache, dass ihre Vornamen denen der Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) ähneln. Die Musiker sind in ihrer Literaturauswahl äußerst vielseitig. Neben Originalkompositionen für Celloquartett beinhalten ihre Programme auch zahlreiche Bearbeitungen. Und so erstreckt sich ihre musikalische Bandbreite über verschiedenste Stile und Epochen, enthält klassische Stücke, Neue Musik, verschiedene Tänze und Volksweisen, Weltmusik aber auch Ragtimes und Jazz.

Mit ihrer vierten CD-Veröffentlichung "Notturno" präsentieren die Vier EvangCellisten nun ihr drittes Album und widmen sich darin ausschließlich Stücken und Liedern des Abends. Zwölf ausgewählte Werke, deren Herkunft und Genres so vielseitig sind wie das Repertoire des Quartetts, laden zu einer entspannenden, von Emotionen getragenen Dreiviertelstunde voller Cellomusik ein. (...) - für Altenburg, Osterländer Volkszeitung (OVZ) (Teil der Leipziger Volkszeitung (LVZ)), 12.08.2016

 

 

Wenn Carmen auf Susi und Strolch trifft *

Die Vier EvangCellisten beeindruckten bei einer Serenade in der Fürther Christkönigskirche

Fürth Es waren nicht die aus dem Neuen Testament bekannten vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die in der Christkönigskirche konzertierten, sondern die namensmäßig schon verdächtig ähnlichen EvangCellisten Mathias Bayer, Markus Jung, Lukas Dihle und Hanno Riehmann.

2008 hatten die Cellisten der Hofer Symphoniker dieses Quartett zunächst noch unter einem anderen Namen gegründet. Ihr musikalisches Markenzeichen ist die Vielfalt aus allen Genres, und so spielten sie auch in Fürth unter dem Thema „Notturno“ eine bunte Mischung aus Abendliedern, Opern, Volksliedern aus aller Welt, Filmmusik und Jazz. Wenn vier Virtuosen auf diesem Instrument musizieren, ist Wohlklang programmiert. Und so erfüllte schon beim einleitenden Abendlied ein fast feierliches Klangbild den Kirchenraum. Es wurde aber von zwei Ausschnitten aus Bizets Oper „Carmen“ ziemlich abrupt abgelöst. In der Habanera der Carmen wechselt die Solostimme nahtlos, vom dezenten Pizzicato der Mitspieler unterlegt. Und von der Leidenschaft der heißblütigen Carmen ging es schnurstracks zur Wartburg, wo Minnesänger Wolfram von Eschenbach in düsterer Todesahnung das Lied an den Abendstern aus Richard Wagners „Tannhäuser“ singt. In der sehnsuchtsvollen Melodie des Cellos glaubte man die lyrische Baritonstimme des Wolfram zu hören.

Tolle Arrangements

Auch der italienische Opernkomponist Giacomo Puccini gilt als Meister des Schöngesangs „Belcanto“. In zwei Arien aus seiner Oper „Tosca“ und dem Lied der Lauretta „Väterchen, teures, höre“ aus „Gianni Schicchi“ kosteten die vier Cellisten in tollen Arrangements die schwelgende Melodieseligkeit voll aus, ehe dann im Superhit aller Tenöre - von Luciano Pavarotti bis Jonas Kaufmann - „Keiner schlafe“ Arie und Abendlied in einem erklingen. Der übergangslos und schon sehr abrupt anschließende „Tango passionato“ hätte aber besser in den zweiten Teil nach der Pause mit Musik aus aller Welt gepasst. Und der begann wieder mit einem Abendlied, mit einem Höchstmaß an Expressivität und Klangschönheit dargeboten. Beim deutschen Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ durfte das Solocello wie eine Bratsche leicht beschwingt singen, beim Transponieren in eine höhere Tonart dann gar geigenähnlich schwelgen. Es folgten ein Folksong aus Irland und ein Song des Duos Simon and Garfunkel, auch hier faszinierend, wie die Gesangslinien ineinander verwoben waren. Eine südamerikanische Suite für vier Celli führte dann in eine ganz andere Klangwelt mit einem fetzigen Mambo, einer Samba, bei der die Musiker den Bogen weglegten und im Pizzicato mit feinen dynamischen Schattierungen aufwarteten, ehe im Paso doble die Atmosphäre einer argentinischen Bar fühlbar wurde. Dann gab es, wieder ziemlich unvermittelt, Filmmusik aus „Susi und Strolch“, ehe es mit dem Meister des Swing Benny Goodman und einem Ragtime jazzig wurde. Auch diese modernen Klänge und Rhythmen wieder in perfektem Zusammenspiel und Virtuosität. Von wem die tollen Arrangements stammen, wurde mangels eines Programmheftes allerdings nicht verraten. Mit der ersten Zugabe ging es noch einmal in die argentinische Welt des Tango und dann zurück zum Thema „Notturno“ mit dem Abendsegen aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, und schöner als die vier EvangCellisten können die vierzehn Englein im nächtlichen Märchenwald bestimmt auch nicht singen. - Günter Greb für Fürth, Fürther Nachrichten (Verlag Nürnberger Presse), 09.08.2016

 

* online erschien der Artikel unter dem Namen Carmen trifft Susi und Strolch hier.

 

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