Klangliches Kleinod in der Markgrafenkirche:

Violoncello im Quartett

"Die Vier EvangCellisten" wussten durch Virtuosität zu begeistern

[Bildunterschrift: Aller guten Dinge sind vier: Das gefragte Ensemble entlockte seinen Instrumenten beeindruckende Klangszenarien.]

Treuchtlingen - Für Donnerstagabend hatte die evangelische Kirchengemeinde zu einem ganz besonderen Konzert-Schmankerl in die Markgrafenkirche eingeladen. Mit dem Violoncelloquartett "Die Vier EvangCellisten" waren vier besondere Musiker zu Gast. Aufgrund ihres starken Engagements und dichten Terminkalenders sind sie nur schwerlich zu bekommen. Kirchenmusikdirektor Raimund Schächer hatte sie vor einiger Zeit bei einem Auftritt in Ravensburg erlebt und konnte nicht umhin, sie für Treuchtlingen zu verpflichten. Markus Jung, Hanno Riehmann, Lukas Dihle und Mathias Beyer haben sich dem Violoncello verschrieben und 2008 ihr besagtes Quartett aus der Taufe gehoben. Alle vier Mitglieder waren Studenten an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und wurden dort unter anderem von Prof. Brunhard Böhme und Prof. Maria-Luise Leihenseder-Ewald ausgebildet. Der Name des Quartetts wurzelt in der Tatsache, dass ihre Vornamen denen der Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) ähneln. Nun mag man meinen, dass vier gleiche Instrumente im Konzert auf die Dauer wohl ein wenig eintönig klingen würden - aber weit gefehlt. Bei ihrem potpourri-artigen Streifzug quer durch unterschiedliche Stilrichtungen zeigten die vier gut aufeinander eingespielten Virtuosen in der Markgrafenkirche eindrucksvoll, welch differenzierte und nuancierte Klangvielfalt diesen Instrumenten zu entlocken ist. Zu Gehör kamen Werke von Giacomo Puccini, Gaetano Donizetti, Richard Wagner und Georges Bizet ebenso wie diverse Traditionals und Stücke von Tolchard Evans, Udo Hartlmaier, Engelbert Humperdinck sowie Benny Goodman. Die vielbeklatschte Auswahl aus dem Repertoire der "EvangCellisten" kam bei rund 80 Zuhörern bestens an - ebenso wie die am Schluss des Konzertes geleistete Zugabe. - Sieghard Hedwig für Treuchtlingen, Treuchtlinger Kurier, 06.08.2016

Tipp des Tages

Ensemble-Bandbreite reicht von Oper bis Jazz

Die Vier EvangCellisten spielen in der Corvinuskirche in Blumenau

Blumenau - Sie nennen sich Die Vier EvangCellisten. Am Sonntag, 14. August, spielen Mathias Beyer, Markus Jung, Lukas Dihle und Hanno Riehmann auf Einladung des Musikausschusses der Gemeinde der Corvinuskirche. Die vier Musiker sind in ihrer Musikauswahl äußerst vielseitig. Die Bandbreite erstreckt sich über verschiedene Musikstile und Epochen. Klassische Stücke sind genauso zu hören, wie Neue Musik, Ragtimes und Jazz. Einen Schwerpunkt hat das Ensemble auf die Interpretation von Opernliteratur gelegt. So trägt ihre erste CD, die 2011 entstand, den Titel "cellopera". Ein Jahr später folgte eine Aufnahme mit Jazztiteln. Die zweite CD erschien 2013 mit Tänzen aus aller Welt. Im August 2015 kam ihre CD "Tango Brasileiro" heraus, ausschließlich mit Tänzen und Rags des Hagener Komponisten Udo Hartlmaier. Einen Mix aus aus all diesen Musikrichtungen präsentieren sie dem Publikum in der Corvinuskirche. Markuss Jung war mit fünf Jahren der Jüngste, der Cellounterricht erhielt. mit sieben Jahren hielt Mathias Beyer sein erstes Cello in der Hand,  Lukas Dihle war acht Jahre alt. Seine ersten Cellostunden nahm Hanno Riehmann mit elf Jahren. Kennengelernt haben sich die Vier EvangCellisten als Studenten an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Das Quartett hat sich im Oktober 2008 gegründet. Der Name ergab sich aus ihren Vornamen, die denen der Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) ähneln. (...) - Rita Nandy für Wunstorf (Stadtteil Blumenau), Leine-Zeitung (Lokaler Teil der Hannoverschen Allgemeinen (Zeitung) (HAZ)), 06.08.2016

EvangCellisten treten auf

Ravensburg - In der Ravensburger Liebfrauenkirche gastieren heute Abend um 19 Uhr "Die Vier EvangCellisten" mit ihrem Programm "Notturno". Es ist ein sommerfrischer musikalischer Abend mit besonderer Note zu erwarten, teilen die "Freunde der Kirchenmusik" als Konzertveranstalter mit. (...) - für Ravensburg, Schwäbische Zeitung (SZ), 03.08.2016

 

4000 Besucher beim Orgelsommer: Köstliches Finale im Erfurter Dom

Mit rund 4000 Besuchern bei insgesamt 43 Konzerten vermochte der 25. Thüringer Orgelsommer das Publikumsinteresse im Vergleich zum Vorjahr erheblich zu steigern. Allein zum Abschlusskonzert füllte sich der Erfurter Mariendom bis auf den letzten Platz. 

Erfurt. Mit rund 4000 Besuchern bei insgesamt 43 Konzerten vermochte der 25. Thüringer Orgelsommer das Publikumsinteresse im Vergleich zum Vorjahr erheblich zu steigern. Allein zum Abschlusskonzert füllte sich der Erfurter Mariendom bis auf den letzten Platz. Rund 1000 Gäste kamen, um den Weimarer Organisten Johannes Kleinjung mit Werken von Louis Vierne und Max Reger, um das Leipziger "Duo Traverso e dolce" (Ulrike Wolf, Johanna Baumgärtel) mit Sonaten und Duetten von Telemann und Wilhelm Friedemann Bach und um das 2008 von ehemaligen Studenten der Weimarer Musikhochschule gegründete Ensemble "Die Vier EvangCellisten" zu erleben.

Und der überraschend großen Hörergemeinde wurde gerade mit den Orgelstücken op. 80 von Max Reger, mit Präludium, Romanze und Intermezzo, sowohl ein artifizielles wie auch kulinarisch besinnliches Angebot unterbreitet. Für letzteres zeichnete das hervorragende Cello-Quartett mit Markus Jung, Lukas Dihle, Mathias Beyer und Hanno Riehmann verantwortlich. Die "EvangCellisten" entfalteten einen wahrhaft segensreichen Klang. Sie berührten Herz und Sinne mit Puccinis berühmter Lauretta-Arie, mit einem harmonisch interessanten, launigen Tango, mit dem schlichten Volkslied "Im schönsten Wiesengrunde" und vor allem mit dem abendliedhaften Gebet von Udo Hartlmaier, welches die Seele köstlich labte. Das erste Orgelsommer-Abschlusskonzert im Erfurter Dom sollte unbedingt beim nächsten Festival (1. bis 30. Juli 2017) eine Neuauflage erfahren. (...) - Ursula Mielke für Erfurt, Thüringer Allgemeine (TA) & Thüringer Landeszeitung (TLZ), 02.08.2016

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier (TLZ) bzw. hier (TA).

Gelungene Orgelsommerpremiere in Dreitzsch

Organist Oliver Stechbart und „Die Vier EvangCellisten“ begeistern zum Abschluss des 25. Thüringer Orgelsommers über 60 Gäste an der Mercker-Orgel in Dreitzsch.

Dreitzsch. Zum ersten Mal war die Johanneskirche in Dreitzsch mit ihrer 1703 erbauten Mercker-Orgel am Freitagabend ein Konzert-Ort des Thüringer Orgelsommers. Über 60 Gäste genossen ein mehr als einstündiges Programm mit Werken von Bach, Mendelssohn, Puccini und Reger. An der Orgel brillierte Oliver Stechbart, Kantor in Mühlhausen, an Bachs einstiger Wirkungsstätte, und äußerte sich begeistert über das "kleine, feine Instrument", das er hier spielte. (...)

 Ein tolles Instrument in einer schönen Kirche

(...)  Für musikalischen Genuss sorgten neben Oliver Stechbart an der Orgel "Die Vier EvangCellisten" - Markus Jung, Lukas Dihle, Mathias Beyer und Hanno Riehmann - unter anderem mit Opern-Auszügen und Tango. Am Ende spendete das Publikum für die fünf musikalischen Akteurer viel Applaus. "Wir kommen gern wieder nach Dreitzsch", erklärte Orgelsommer-Organisator Theophil Heinke. (...) - Brit Wollschläger für Dreitzsch (Pößneck), Ostthüringer Zeitung (OTZ), 01./02.08.2016

 

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Vier "Hochkaräter" zu Gast

Treuchtlingen - Am kommenden Donnerstag, 4. August, gibt das Cello-Ensemble "Die Vier EvangCellisten" um 19:30 Uhr ein außergewöhnliches Konzert in der Treuchtlinger Markgrafenkirche. Das Ensemble wurde 2008 in Weimar gegründet, wo die vier Cellisten an der dortigen Musikhochschule studiert haben. Heute spielen die vier Musiker in verschiedenen Symphonie-Orchestern der Bundesrepublik. Die Namenswahl hängt damit zusammen, dass die vier Musiker sich ihre Vornamen (nämlich Markus, Lukas, Mathias und "Jo"Hanno) mit den Evangelisten teilen oder diesen doch zumindest sehr ähnlich sind. Nach Treuchtlingen kommen sie mit ihrer brandneuen CD "Notturno", auf der sich Lieder und Stücke von und über die Nacht versammeln. Was das Repertoire betrifft, ist das Ensemble musikalisch breit gefächert. Man hat zwar eine gewisse Vorliebe für Bearbeitungen von Opernstücken, lässt sich aber auch auf Jazz, Folk oder Südamerikanisches ein und ist zudem gerne ganz klassisch unterwegs. In Treuchtlingen wird Cellist Markus Jung das Programm moderieren. (...)  - für Treuchtlingen, Treuchtlinger Kurier, 01.08.2016

Mit dem Cello eine Reise durch die Welt der Opernmusik

KONZERT Die „Vier EvangCellisten“ musizierten in der Nieder-Mooser Kirche und weit mehr als Kirchenmusik / Streifzug durch die Weltmusik

NIEDER-MOOS. Einen üppigen musikalischen Ohrenschmaus genießen konnten die zahlreichen Zuhörer beim Konzert der „Vier EvangCellisten“ in der Kirche in Nieder-Moos. Hinter dem Künstlernamen „Vier EvangCellisten“ verbergen sich Markus Jung, Hanno Riehmann, Lukas Dihle und Mathias Beyer. Verbergen mussten sich die Künstler allerdings keinesfalls, denn ihren hohen musikalischen Anspruch erfüllten die Vier mit Leidenschaft auf höchstem Niveau. Der Name des Quartetts ist eine kleine Anspielung darauf, dass ihre Vornamen denen der vier Evangelisten (Markus, Johannes, Lukas, Matthäus) ähneln. Zusammengefunden hat sich das junge Cello-Ensemble im Oktober 2008 während des gemeinsamen Studiums an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Seither haben die „Vier EvangCellisten“ auf mehreren Tourneen schon viele Musikliebhaber in ganz Deutschland begeistert. Anlässlich des 38. Nieder-Mooser Konzertsommers waren sie jetzt auch im Vogelsberg zu Gast und zelebrierten den Zuhörern einen harmonischen Ensembleklang. 

Bevor die Celli erklangen, kam aber zunächst das „Geburtstagskind“ zu seinem Recht, nämlich die Nieder-Mooser Orgel, die vor 225 Jahren in der Werkstatt von Johann Markus Oestreich geschaffen wurde. (...) Was die „Vier EvangCellisten“ anschließend musikalisch boten, war nicht das, was man mit dem Namen des Ensembles auf den ersten Blick assoziieren würde, nämlich Kirchenmusik. Vielmehr haben sich die Vier vor allem der Oper verschrieben. Einer der größten Erfolge der Operngeschichte, nämlich „Carmen“ von Georges Bizet, leitete den ersten Teil ein.  Weltberühmte Stücke, die „Aragonaise“, die „Blumenarie“ und nicht zuletzt die verführerisch klingende Melodie „Habanera“ ertönten präzise und klanggemäß.  Die Arie „Una furtiva lagrima“ aus dem „Liebestrank“ von Gaetano Donizetti und das „Lied an den Abendstern“ aus „Tannhäuser von Richard Wagner waren bestens geeignet für die feine Klangfarbe der Celli.

Besonders angetan hat es den „Vier Evangcellisten“ Giacomo Puccini. Die sentimentalen Arien aus den Opern des Italieners passten bestens zum Cello mit seinem ihm zugeschriebenen gesanglichen Charakter.  Mit der „Arie der Mimi“ aus „La Bohème“, der „Arie der Lauretta“ aus „Gianni Schicchi“ sowie „Non la sospiri la nostra casetta“ und „Vissi d’ arte“ aus „Tosca“ und „Nessun dorma“ aus „Tosca“ erwiesen die vier den bis heute anhaltend erfolgreichen Opernstücken Puccinis die Ehre. Der leidenschaftliche „Tango passionato“ von Eduard Pütz leitete über zu einer weiteren musikalischen Kostprobe der Oestreich-Orgel mit „Fountain Reverie“ von Percy Fletcher und drei Orgelchoralimprovisationen aus dem op. 65 von Sigfrid Karg-Elert. (...)

 Mit ihrem zweiten Auftritt unternahmen die „Vier Evangcellisten“ einen Streifzug durch die Weltmusik. Vom wehmütigen „Souvenir de Curis“ des französischen Komponisten Guillaume Paque ging die Reise zum bekannten deutschen Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“. In irischen und englischen Gefilden bewegten sich die Cellospieler bei „Bonny Portmore“ und „Scarborough Fair“. Fernöstliches Flair verbreitete die chinesische Weise „Jasmine Flower“. Im schwungvollen Latino-Rhythmus bewegten sich die Saiten und Bögen der Celli bei der „Südamerikanischen Suite“ von Udo Hartlmaier. Vom gleichen zeitgenössischen Komponisten hatten die vier auch die „Rag Music“ in ihrem Repertoire. Mit dem Paso Doble „Lady of Spain“ von Tolchard Evans und dem „Killer Diller“ der Jazzgröße Benny Goodman setzte das Quartett den Schlusspunkt unter ein äußerst unterhaltsames und hochwertiges Konzert. Zitat eines Musikfreundes: „Das Konzert hat uns alle mitgerissen - es war einfach wunderschön“. - Carsten Eigner für Freiensteinau (Nieder-Moos), Lauterbacher Anzeiger, 26.07.2016

 

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Die Vier EvangCellisten und die Lieder der Nacht

Beeindruckendes Cello-Ensemble der Extraklasse gastiert in Treuchtlingen

Geschmeidig und elegant ist der Cello-Klang. Nie aufdringlich, steht er stets etwas über den Dingen. Vielleicht kann sich dieses Saiteninstrument deshalb in so unterschiedlichen musikalischen Genres herumdrücken. Zumindest schicken es die Vier EvangCellisten dorthin. Diese sind ein 2008 in Weimar gegründetes Cello-Quartett, das nun nach Treuchtlingen kommt. Die Namenswahl hängt damit zusammen, dass die vier studierten Musiker sich ihre Vornamen (nämlich Markus, Hanno, Lukas und Mathias) mit den Evangelisten teilen oder diesen doch zumindest sehr ähnlich sind. Nach Treuchtlingen kommen sie mit ihrer brandneuen CD NOTTURNO, auf der sich - wenig überraschend - Lieder von und über die Nacht versammeln. Was die Genres betrifft, ist das Ensemble musikalisch breit gefächert. Man hat zwar eine gewisse Vorliebe für Bearbeitung von Opern, lässt sich aber auch auf Jazz oder Ragtime ein und ist zudem gerne ganz klassisch unterwegs. - Jan Stephan für Altmühlfranken, Carpe Diem - Das Kulturmagazin für Altmühlfranken (Heft 3 /2016) (Produkt des Weißenburger Tagblatts), Juli bis Oktober 2016

Weimarer Cellisten zeigen in Wehr ihr Repertoire

Quartett nimmt 200 Besucher mit auf eine musikalische Reise zwischen Oper und Jazz.

Wehr - Einen Ausflug in die Welt der Opern und der Weltmusik unternahmen die "Vier EvangCellisten" in der Reihe der Schlosskonzerte in Wehr. Das Quartett gastierte auf vielfachen Wunsch des Publikums wieder in der Stadthalle und führte vor gut 200 Zuhörern vor, dass das Cello ein "Sentiment-Instrument" ist. So jedenfalls nannte es Markus Jung, der durchs Programm führte und zusammen mit seinen Kollegen einen harmonischen Ensembleklang zelebrierte. Die "EvangCellisten", die sich an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar zusammengefunden haben, sind inzwischen in ganz Deutschland verstreut und spielen in verschiedenen Orchestern. In Wehr trat die Gruppe in etwas veränderter Besetzung an: Neben den Stammmitgliedern Markus Jung, Hanno Riehmann und Mathias Beyer saß Alexey Shestiperov mit auf dem Podium, der den vierten Stammspieler ersetzte. Der Ersatzmann fügte sich nahtlos in den klangschönen und ausgefeilten Quartettklang.

Der erste Teil war der Oper gewidmet: Die Blumenarie des liebestrunkenen Don José aus "Carmen" spielten die Cellisten klangsinnlich. Die Habanera der Titelheldin Carmen klang in der Cello-Version verführerisch. Eine Arie aus Donizettis "Der Liebestrank" und das Lied an den Abendstern aus Wagners "Tannhäuser", in dem Wolfram in romantischen Tönen die Venus besingt, erwiesen sich als ideal für das warme Timbre der Celli. Geschmeidig und beweglich in den Cellostimmen, präzise und fein im Bogenstrich, entfalteten die Musiker einen berührenden Cellogesang.

 

Musiker zeigen ihre Vorliebe für Puccini


Die zarte, bewegende Arie der Mimi aus "La Bohème", Laurettas bittendes "O mio Babbino caro" und Toscas beschwörendes "Vissi d’Arte" erklangen in Belcanto auf vier Celli. Auch in der berühmten Arie "Nessun dorma" huldigten die Cellisten Puccini mit aller klanglichen Empfindsamkeit. Ein rhythmisch akzentuiert gespielter Tango passionato von Eduard Pütz leitete geschickt zum Weltmusik-Teil über. Das wehmütig-elegische "Souvenir de Curis" ging ebenso schmeichelnd ins Ohr wie das Volkslied "Im schönsten Wiesengrunde", in dem ein Bach-Präludium versteckt war. Auch in keltischen Gefilden bewegten sich die Musiker mit Hingabe und Klanggespür, wie in dem traurigen irischen Lied über einen abgeholzten Wald oder in dem Lied "Scarborough Fair" von Simon & Garfunkel. Transparent zu hören war, wie immer wieder die Solostimmen wechselten und jeder der Cellisten mal die Melodie spielte.

Fernöstlichen Klangzauber verströmte die chinesische Weise "Jasmine Flower", die in der Bearbeitung für vier Celli sehr reizvoll in den Effekten klang. Tänzerisch, schwungvoll und vital im Rhythmus von Mambo, Samba und Paso Doble und auch mit Pizzicato-Finessen legten die Musiker die südamerikanische Suite von Udo Hartlmaier auf die Saiten. Von dem Komponisten hatte sie auch eine jazzig-spritzige "Rag Music" im Repertoire. Mit dem Paso Doble "Lady of Spain" und zwei Zugaben, einem Tango von Hartlmaier und einem Stück von Jazzgröße Benny Goodman, beendete das Celloquartett sein unterhaltsames Konzert. (...) - Roswitha Frey für Wehr (Baden), Badische Zeitung, 04.05.2016

 

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Die vier singenden Celli treffen Geschmack des Publikums*

Die EvangCellisten gefallen beim Schlosskonzert mit Opernarien und Ohrenschmeichlern. Gastspiel auf Wunsch der Abonnenten.

Wehr Es war mal etwas Leichteres, Zugänglicheres, Unterhaltsames, keine schweren Beethoven-Quartette, sondern alles einschmeichelnd, was die Vier EvangCellisten beim vierten Schlosskonzert in der Stadthalle boten (...) Puccini ist ihr Lieblingskomponist, und weil der Italiener ein begnadigter Melodiker war, passen die Arien aus Tosca, La Bohème und Turandot bestens auf das singende Cello, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt. (...) neben den Bearbeitungen waren auch ein paar Originalstücke darunter, gerade im Weltmusikblock, wo es einige musikalische Souvenirs gab, keltisch-irische, englische, chinesische, südamerikanische und spanische. Unterhaltsam war die Südamerikanische Suite von Udo Hartlmaier, mit dem sie gern zusammenarbeiten. Man konnte an diesem Abend nicht nur die wunderschöne Musik geniessen und die verschiedenfarbigen, edlen Hölzer der Celli bewundern, sondern auch die unterschiedlichen Klangfarben der Instrumente von hell bis dunkel hören. Nach jedem Stück gab es begeisterten Beifall für die Publikumslieblinge, die auf ausdrücklichen Wunsch der Abonnenten wieder nach Wehr gekommen waren und sich mit einem Tango für vier Celli und Benny Goodman-Swing verabschiedeten - bis zum nächsten Wiederhören. - Jürgen Scharf für Wehr (Baden), Südkurier, 03.05.2016

 

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* Onlineversion (in der Zeitungsversion lautete die Überschrift "Die vier singenden Celli")

(im Freizeit-Planer, Bildbeschreibung ohne Titel)

Die Vier EvangCellisten wurden bereits in Wehr bejubelt. Auf vielfachen Wunsch des Publikums spielt das Celloquartett erneut im Rahmen der Abonnementkonzerte. Alle vier Cellisten waren Studenten an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und wurden dort u.a. von Prof. Brunhard Böhme und Prof. Maria-Luise Leihenseder-Ewald ausgebildet. Der Name des Quartetts entstand aufgrund der Tatsache, dass ihre Vornamen denen der Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) ähneln. Die Vier EvangCellisten sind in ihrer Literaturauswahl äußerst vielseitig. Neben Originalkompositionen für Celloquartett beinhalten ihre Programme auch zahlreiche Bearbeitungen. Und so erstreckt sich ihre musikalische Bandbreite über verschiedenste Stile und Epochen, enthält klassische Stücke (z.B. Serenaden und Converti), Neue Musik, verschiedene Tänze und Volksweisen, Weltmusik aber auch Ragtimes und Jazz. Auf dem Programm steht ein überraschender Mix der Stilrichtungen von ganz klassisch bis Weltmusik. Sonntag, 1. Mai, um 19 Uhr, Stadthalle Wehr. - für Wehr (Baden), Hochrheinanzeiger (West),27.04.2016