Bühne frei für die Vier EvangCellisten - Die CD „cellopera“ ist Zeugnis einer interdisziplinären Zusammenarbeit zweier NWD-Cellisten

Herford. Vor zwei Wochen hatte das Celloquartett „Die vier EvangCellisten“ im Kammerkonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie sein Publikum begeistert. Jetzt ist auch die erste CD der vier Cellisten auf dem Markt. Nicht nur die Musik hat eine Wurzel in Herford, auch die Fotos zum Tonträger haben hier ihren Ursprung.(…)

Das Quartett um den NWD-Cellisten Mathias Beyer besteht schon seit Studienzeiten. (…) In diesem Sommer ist zusätzlich zu den 19 Konzerten die CD „cellopera“ entstanden, die das Ensemble zurück zu den Wurzeln führt. „Wir haben als Quartett mit vier Opernarien angefangen, die unsere [Kollegin] Ulrike Seifert arrangiert hatte. Wir spielen alle gerne Oper und waren zu der Zeit auch alle an Opernhäusern engagiert, darum haben wir unser Repertoire auf diesem Gebiet dann erweitert“, erklärt der NWD-Cellist. Zudem sind die EvangCellisten das einzige Celloquartett deutschlandweit, das sich der Opernmusik widmet. Eine echte Marktlücke.

 

„cellopera“ ist ein Wunschkonzert, denn die Stücke wurden exklusiv für das Quartett arrangiert (…). Verständlich also, dass es Mathias Beyer schwerfällt, seine Lieblingsstücke festzumachen: „Es sind einige Puccini-Arien drauf, das sind vielleicht schon unsere Lieblinge,“ formuliert er vorsichtig, und ergänzt „es war aber nicht unsere Absicht, dass da nur solche [Hits] draufkommen.“

Dass die vier Cellisten gut befreundet sind, war bei der Aufnahme von Vorteil. Während der Sommertournee hatten sie sich einige Tage freigehalten, um ins Tonstudio zu gehen, pro Tag bis zu zehn Stunden. „(…) und dann ist es gut, zu wissen, wann für den anderen eine Grenze erreicht ist, wo es kritisch wird“, erinnert sich Beyer.

Nicht nur die vier Cellisten, sondern auch die Cello-Stimmgruppe der NWD-Philharmonie ist freundschaftlich verbunden, und so war schnell klar, dass eine Kollegin Beyers, Dorothée Rapp, als leidenschaftliche Fotografin das Ensemble ablichten würde und diese Bilder auch für die CD genutzt werden sollten. Die Cellistin, deren Markenzeichen ihre wilden Haare sind, war begeistert, als das barocke Gothaer Ekhof-Theater als Location für die Fotos feststand. „Ich hab gleich gesagt: Jungs, ihr braucht weiße Schals!“, erzählt sie lachend. Ein freundlicher Techniker half bei der Umsetzung der Bilder, etwa als Rapp „Den Himmel voller Celli“ hängen wollte. Viele der Motive, auch die Fechtszene des CD-Covers, sind aus der guten Stimmung heraus entstanden. Amüsiert erinnert sich die Fotografin: „Manchmal hab ich schon gestöhnt und gedacht ‚Muss der jetzt da rumalbern?’ – und dann sind das die besten Bilder geworden.“ (…) - Anna Mönks, für Herford, Neue Wetfälische (NW), 02.12.2011

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