Mit den Stücken "Innengang" (Opus 190a) und "some folk" (Opus 191) sind die Vier EvangCellisten gleich zweimal auf der neuen CD von Wolfram Graf vertreten. Die beiden Stücke sind in eine Auswahl von Kammermusikwerken verschiedenster Besetzungen eingebettet und ergeben ein äußerst hörenswertes und vielseitiges Bild des Komponisten.

Begrenzt werden die Stücke von Grafs "Ich-Blick II - Ritornell" (Opus 184/1) für Kammerorchester,  aufgenommen von audiotransit im Richard-Wagner-Saal in Bayreuth 2011. Das impulsive Werk, eingespielt vom KlangKonzepteEnsemble Nürnberg unter der Leitung von Hideto Nomura, stellt die größte Besetzung dar und erklingt zu Beginn und Ende der CD. Es ist voller Effekte und Raffinessen, assoziiert pure Spielfreude und eröffnet optimistisch die folgenden knapp 70 Minuten Musik. Dem interessierten Hörer wird in einer sehr bewussten Reihenfolge verschiedenster Klangfarben nicht nur der Einstieg in die akustische Welt des Wolfram Graf erleichtert - der Wechsel der Besetzungen macht die CD auch zu einem kurzweiligen (wenngleich anspruchsvollen) Hörgenuss, was in unserer hektischen Zeit sicherlich von Vorteil ist.

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Wenn die Vier EvangCellisten im Sommer 2015 neben ihrer Konzerttournee wieder ins Tonstudio gehen, dann stehen Stücke auf ihrem Aufnahmeprogramm, die im Frühjahr 2016 auf ihrer neuen, dritten CD erscheinen sollen. Inzwischen steht auch der Name der neuen Platte fest: "Elegie". Erste Aufnahmen dafür wurden schon im August 2014 eingespielt. Die fast ausschließlich langsamen Tracks werden das Cello von seiner melancholischen Seite präsentieren und viel Raum für gesangliche Soli geben. Dabei sollen schon lange gewünschte Stücke unserer nunmehr sechsjährigen Konzerttätigkeit erscheinen wie z.B. Barbers "Adagio" oder Bachs "Air". Ebenso hält die Oper wieder verstärkt ihren Einzug in unser Repertoire und nimmt auch einen großen Stellenwert des neuen CD-Programms ein. Neben bewährten Komponisten und Arrangeuren wie Fredo Jung & Udo Hartlmaier werden auch zunehmend Bearbeitungen der EvangCellisten selbst zu hören sein.

Mit einer von Gästen und Presse gefeierten Soirée der Vier EvangCellisten innerhalb der "2. Hofer Cellotage" am 8. Juli 2014 hat das Quartett die diesjährige Konzertsaison begonnen. Nach fast einem Jahr Pause und einer stark beeinträchtigten Sommertournee 2013 melden sich die EvangCellisten endlich wieder zurück - gesund und mit vielen neuen Projekten. Das in diesem Jahr leicht ausgebaute Festival hatte neben besagter Soirée auch einen dreitägigen Workshop mit den EvangCellisten inklusive Abschlusskonzert sowie Schnupperstunden, einen Vortrag mit Nassib Ahmadieh, einen Sonatenabend zum Richard-Strauss-Jahr mit dem Duo Zmeck-Ahmadieh (Finsterwalde) und ein großes Abschlusskonzert zu bieten. Zeitgleich mit den "2. Hofer Cellotagen" bestritten die Vier EvangCellisten mehrere Schulkonzerte und einen Auftritt im Festival "Thüringer Orgelsommer".

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Die wegen Krankheit bis 2014 verlängerte JOURNEY-Tour fand dieses Jahr nun ihren von großem Erfolg gekrönten Abschluss. Die verbliebenen fünf Konzerte waren allesamt gut besucht und runden den Konzertsommer der EvangCellisten ab. Nach mehreren Schulkonzerten, dem drei Tage  dauernden Festival "2. Hofer Cellotage", einem Auftritt innerhalb des 23. Festivals "Thüringer Orgelsommer", einem Konzert in der Capella "Vox Coelestis" unseres gleichnamigen Vereins in Weimar und einer zweitägigen Aufnahme neuer Stücke bei unserem angestammten Tonstudio war eigentlich nicht zu erwarten, dass uns noch weitere große Highlights bevorstehen.

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Innerhalb des Festivals "Thüringer Orgelsommer", welches 2014 zum 23. Mal stattfand, konzertierten dieses Jahr auch erstmals die Vier EvangCellisten. In den zahlreichen Konzerten des Festivals erklingen ausgewählte Orgeln vieler Thüringer Kirchen. Einige werden - wie in unserem Fall - klanglich mit Gästen erweitert.  Mit uns bestritt der Mühlhäuser Organist Theophil Heinke das vom Publikum sehr gelobte Konzert am 12. Juli in der Bergkirche St. Stephani in Bad Langensalza. Aus terminlichen Gründen konnten wir dieses Jahr leider nur bei einem Konzert mitwirken. Es hat uns aber viel Spaß gemacht und wir hoffen auf weitere Konzerte in den kommenden Jahren.