Saitenzauber lässt Opernarien neu glänzen

„Die Vier EvangCellisten“ geben Benefizkonzert für Capella Vox Coelestis

Ehringsdorf. (...) Es war wiederum ein eindrucksvolles Konzerterlebnis, dem der betörend schöne Gesang der Celli einen ganz eigenen Charme gab. Perfekt aufeinander eingespielt, harmonisch und mit musikantischem Esprit polierten sie die Opern-Gassenhauer zu neuem Glanz: die „Habanera“ und die „Blumenarie“ aus Bizets „Carmen“ beispielsweise oder den „Pilgerchor“ und „Wolframs Lied an den Abendstern“ von Wagner. Donizettis „Liebestrank“ servierten sie stilsicher und die Arie der Mimi aus „La Boheme“ mit mitreißender Leidenschaft. Unzählige Male schon gehört: „Nessun dorma“ aus Puccinis „Turandot“, doch kaum auf diese Weise - mit vier Celli gepielt. Sie musizieren brillant, jeder von ihnen ist auch ein exzellenter Solist. Jeder von ihnen kann gleichermaßen den Diskant- wie den Basspart, die Mittelstimme oder die Rhythmusgruppe übernehmen. Sie lassen ihre Instrumente singen, jubilieren, schmeicheln, trösten, dass es ein wahrer Ohrenschmaus ist. Es war einfach - Cellissimo. Ohne Zugabe ließ das begeisterte Publikum die Vier nicht ziehen: Die brachten sie genauso vollendet wie alle Titel zuvor: Humperdincks „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ entließ die Zuhörer in die Abenddämmerung. (...) - Christiane Weber, für Weimar, Thüringer Landeszeitung (TLZ), Zeitungsversion, 13.08.2015

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