Melodien voller Leidenschaft

Die bereits dritte Auflage der Hofer Cello-Tage lockt ein großes Publikum ins Haus der Musik. Die perfekt aufeinander eingespielten Teams verbinden Eleganz und Leichtigkeit.

Hof - Das Cello ist angekommen in Hof. Während bereits die ersten und zweiten Hofer Cellotage 2013 und 2014 sehr erfolgreich waren, weht bei deren dritter Auflage gleich zum Eröffnungs-Triptychon ein ganz anderer Wind - man möchte beinahe sagen, tobt  ein ganz anderer Sturm: So ein großes Publikum hat Symphoniker-Cellist und Pädagoge Markus Jung angelockt, dass die etwa 80 Stühle im Haus der Musik bei weitem nicht ausreichen. (...) "Seit mein Sohn Unterricht bei Markus Jung hat, macht ihm das Cellospielen erst so richtig großen Spaß!", erzählt in einer der beiden Pausen eine begeisterte Cello-Schüler-Mama einer anderen. Doch nicht nur menschlich passt hier alles - auch musikalisch soll das Publikum im Eröffnungs-Triptychon-Konzert voll und ganz auf seine Kosten kommen. (...) [Die Vier EvangCellisten] haben zur Eröffnung vier bearbeitete Opernarien aus Puccinis "Tosca" und Bizets "Carmen" in wunderschönen, einfallsreichen Bearbeitungen von Fredo Jung, Felix Leibbrand und Norbert Studnitzky im musikalischen Gepäck. Wie aus einem Guss interagieren sie, spielen sich die Melodien untereinander zu und erwecken mit ihren vier Celli ganze Orchester nebst mal gefühlvoller, mal höchst leidenschaftlicher Melodiestimme zum Leben, bevor sie in einem kleinen Weltmusik-Exkurs mit einem Tango voll eleganter Leidenschaft und einem fetzigen Ragtime ihrem Vortrag die Krone aufsetzen. Das Cello ist angekommen in Hof. - Christine Wild für Hof, Frankenpost (Ausgabe Hof), 04.05.2015

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