Arien ohne Worte

"Cellopera"
Bearbeitungen aus Opern von Beethoven, Mozart, Saint-Saëns, Léo Delibes. Arrangiert für vier Celli
Die Vier EvangCellisten
Wolf 25402

Gegenwärtig werden gern instrumentale Bearbeitungen von Vokalwerken auf den Klassik-Markt geworfen. Das ist vor allem dann mühsam, wenn plumpe Arrangements herauskommen - nicht so die Opern-Bearbeitungen von Ulrike Seifert, Fredo Jung und Felix Leibbrand, die die "Vier EvangCellisten" eingespielt haben. Dahinter verbergen sich Mathias Beyer, Lukas Dihle, Markus Jung und Hanno Riehmann: Ihre Vornamen teilen sie mit den vier Evangelisten, sie haben an der Weimarer Musikhochschule studiert und sitzen nun in Opernorchestern. Es ist eine Freude, wie geistreich das Celloquartett zu unterhalten versteht. Stilsicher führen die vier durch Ohrwürmer wie "Nessun dorma", "O mio babbino caro", den Musette-Walzer aus "La Bohème" oder die Bildnis-Arie aus der "Zauberflöte". Das alles ist brillant gespielt, zum Dahinschmelzen schön. - Marco Frei, aus ENSEMBLE 2-2012 www.ensemble-magazin.de