Bezaubernd: Vier Celli lassen träumen - "Die Vier EvangCellisten" bekamen stürmischen Beifall in der Spital-Kapelle

(...) Das Medium der biblischen Vier war das Wort, das der musikalischen Vier ist das Cello (...) Zu denen, so die Geschichte, die Zuhörer geströmt sein sollen. Eine Parallele über den Namen scheint es zu geben - zu den jungen, sympathisch bescheidenen Cellisten (...) strömte das Publikum, bis es in der Eingangshalle vor der Spital-Kapelle stand. (...) Eine der besten [Bearbeitungen] an diesem Abend, von Fredo Jung, die Arie des Tamino, "Dies Bildnis ist bezaubernd schön". Als höre man ein spätes Streichquartett, eine ungeahnte Seelentiefe dieser Opernfigur (...) die Verletztheit der "Madame Butterfly" aus vier Celli zu hören, ist ein Gewinn, weil diese Figur eine andersartige Tiefe bekommt, so wie die transkribierten "Carmen"-Arien. Hinter dem Aufreizenden, Folkloristischen ist durch die Celli-Arrangements die Opernfigur zu erkennen. Das haben die Vier elegant interpretiert. (...) Überragend, die Polonaise de Concert op.14 von David Popper in der gekonnten Bearbeitung von Sebastiaan van Eck. Das ganze Spektrum der Instrumente in furiosem Tempo, mit brillianter Technik und Ensemblespiel ausgebreitet: atemvolle Bögen, elegante Läufe, minimalistisch feine Triolen, fein verwobene Accellerandi und Crescendi. (...) Am stärksten sind die Vier als Ensemble, wenn der Tango sie packt, in der Version des Komponisen Eduard Pütz, der Samba, der Paso Doble in den Stücken des Dirigenten und Komponisten Udo Hartlmaier. Rigider Strich, scharfe Prononcierung der Rhythmik, satte, kompakte "Tutti", geschmeidige Eleganz, in der jede Synkope wie das Klicken der Absätze der Tänzer klingt. (...) - Wolfram Frommlet, für Ravensburg, Schwäbische Zeitung (SZ), 11.08.2011

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